Sonntag, 25. März 2012

[Rezension] Anne Chaplet: Erleuchtung (Karen Stark und Paul Bremer Band #8)


Hinter der Vergangenheit lauert der Tod
Hauptkommissar Giorgio DeLange kehrt von einer Reise nach Peru zurück. In Frankfurt wird er gemobbt und bedroht. DeLange nimmt die Kampfansage an. Doch nun werden seine große Liebe, Staatsanwältin Karen Stark, und seine beiden Töchter in eine Mordserie in einem hessischen Dorf verwickelt. Und der Fall bekommt plötzlich eine ganz neue Wendung.

Inhalt:
Ein alter Feind. Ein neuer Feind. Die selbe Person.
Giorgio DeLange trifft seinen Erzfeind Karl-Heinz Neumann wieder. Ein ganz hohes Tier im Polizeigebiet. Unaufhaltsam. Und natürlich mit einer dreckigen Vergangenheit, wie DeLange gerade beginnt herauszufinden. Neumann soll in den Anden, in Peru, eine Grundschule eröffnet haben, in einem Ort namens Ayla. Ein Zufall, dass Ayla der Geburtsort der heute noch gefürchteten Terrorgruppe der Leuchtende Pfad ist? Und dass sich zur Zeit der Gründung nur drei Deutsche im Land befanden?

DeLange will herausfinden, ob Neumann einer der drei Deutschen damals in Peru war. Doch da fängt alles an, schief zu gehen: Seine Beförderung wird abgebrochen, ihm wird Drogenschmuggel unterworfen, er wird hinterrücks überfallen und brutal zusammengeschlagen. Gibt es eine Verbindung zu Neumann? Sobald er wieder gehen kann, verfrachtet er seine Töchter nach Klein-Roda zu einer Bekannten und macht sich auf den Weg nach Peru.

Währenddessen begeben sich auch die Töchter und Karen Stark in Gefahr. Sie passt auf die Töchter auf, doch ist sie auch in DeLanges Fall verwickelt. Ein Jäger schießt auf ihr fahrendes Auto, sie kommt von der Straße ab und prallt gegen einen Baum. Sie überlebt.
In Klein-Roda macht sich die ältere Tochter Feli auf eigene Faust auf, um Ermittlungen zu machen. Sie möchte herausfinden, wer den Bewohner Klein-Rodas vor ein paar Wochen getötet hat. Abrupt stößt sie auf das nächste Opfer. Und merkt endlich, dass sie selbst auch nicht mehr ganz sicher ist…

DeLange währenddessen in Peru muss ein weiteres Mal ums Überleben kämpfen. Er wacht bei einem Verrückten auf, der sich nach einem Überfall um ihn kümmert. Der ganz alleine hoch oben in den Anden wohnt. Der sich als einer der drei Deutschen entpuppt. Der DeLange die ganze, wahre und entsetzliche Geschichte offenbaren kann.


Meine Meinung:
Eigentlich mag ich Krimis ja nicht so, denn sie sind alle irgendwie gleich. Jemand wird ermordet, ein Kommissar begibt sich in Lebensgefahr und damit andere auch etc… Das Interessante an diesem Krimi ist jedoch, dass es diesen Zusammenhang mit Peru gibt, dass nicht alles an einem Ort oder in einem Land spielt, und dass sich am Ende zwischen zwei total unterschiedlichen Fällen ein Zusammenhang ergibt. Die Morde sind auch sehr „peruanisch“, dass heißt, die Opfer werden nicht mit Pistolen, Gewehren etc. ermordet, sondern mit der Waffe des Landes (die ich hier nicht erwähne, huhuuu xD)

Die Schreibweise ist anfangs relativ langweilig, und man kommt mit den Ermittlungen nicht mehr ganz nach. Eine Weile war ich ziemlich verwirrt, aber als dann über vieles gesprochen wurde etc. konnte man alles verstehen. Und dann wurde es erst recht spannend. Super!
Ein klasse Buch, trotzdem keine fünf Sterne, weil man eben nicht immer nachkommt und es ab und zu (zumindest am Anfang) etwas langweilig ist. Außerdem weiß ich nicht, ob das mit den Geistern ernst gemeint war oder nicht…



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Verlag: List
ISBN: 978-3-471-77283-6
Seiten: 317
Preis: 19,99€
Vielen Dank an vorablesen.de für dieses Buch!

Kommentare:

  1. Da kann ich dir nur zustimmen. Die meisten Krimis sind etwas zu einfallslos. Es ist fast so - kennst du einen, kennst du alle.

    Ich hätte eine Frage zu der Bewertung. Du hast geschrieben, dass du keine 5 Sterne vergibst, aber das Buch wurde am Ende mit 5 bewertet. Hast du dich da vielleicht vertan?

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  2. Ups, stimmt. Ja, ich habe mich vertan! Danke dass du es bemerkt hast ^^

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